Ein Psychothriller über Fürsorge, Angst und die schmale Grenze zwischen Schutz und Bedrohung
Manchmal beginnt das Böse direkt neben dir mit einer aufmerksamen Geste.
„Der Nachbar“ fängt genau dort an: bei Mitgefühl, Nähe und bei der Frage, wie wenig man braucht, damit Vertrauen kippt.
Worum geht es?
(ohne Spoiler)
Die Protagonistin ist die Strafverteidigerin Sarah Wolff. Sie leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Gemeinsam mit ihrer Tochter zieht sie an den Stadtrand Berlins. Was wie ein Neubeginn wirkt, wird schnell unheimlich: Denn jemand scheint sie ständig zu beobachten. Ein Nachbar, der aufmerksam wirkt, hilfreich und beschützend, doch allmählich wird klar: Seine Nähe ist nicht liebevoll, sondern obsessiv.
Die vermeintliche Sicherheit kippt. Hilfe wird zur Gefahr. Vertrauen verwandelt sich in Angst. Und bald steht nicht nur Sarahs, sondern das ganze Leben auf der Kippe.
Warum ich dieses Buch empfehle
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Spannung & Psychologie: Der Nachbar erzeugt seine Wirkung mit naher Realität statt Horror-Effekten, genau der subtil bedrohliche Alltag macht ihn so intensiv.
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Angst, die nah ist: Viele kennen die Angst vor Einsamkeit, Unsicherheit, Überforderung. Hier wird sie greifbar und provoziert Reflexion.
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Pacing & Überraschung: Der Autor nutzt kurze Kapitel und ständigen Perspektivwechsel, was das Lesen schnell, packend und emotional macht.
Für wen passt dieses Buch?
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Für alle, die psychologische Thriller lieben, spannend, nicht überzogen, ehrliche Spannung.
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Für Leser:innen, die gern zwischen Realität und Unsicherheit lesen, Gefühle, Ängste, Dynamik.
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Für alle, die sich durch ein Buch mitreißen lassen wollen, das nachklingt und lange im Kopf bleibt.
Mein Fazit
„Der Nachbar“ ist düster, intensiv und nah am echten Leben.
Er zeigt, wie dünn manchmal die Grenze ist, zwischen Fürsorge und Kontrolle, Schutz und Bedrohung.
Ein Thriller, der nicht laut schreit, sondern leise nistet und dich umso länger begleitet.
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