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Älterwerden als Frau – persönliche Erfahrungen & leise Veränderungen

  • 4. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Mai


Älterwerden als Frau – persönliche Erfahrungen & leise Veränderungen


Niemand hat mir früher gesagt, dass Älterwerden nicht plötzlich beginnt und auch nicht an einem bestimmten Geburtstag spürbar wird, sondern sich leise in das eigene Leben schiebt, irgendwo zwischen Alltag, Verantwortung, Müdigkeit und diesem ständigen Versuch, allem und jedem gerecht zu werden, ohne dabei selbst stehen zu bleiben.


Man merkt es nicht von heute auf morgen. Es passiert schleichend.

Nicht die ersten Falten waren das, was mich verändert hat, sondern eher dieses Gefühl, dass die eigene Energie nicht mehr selbstverständlich da ist wie früher, dass man morgens aufsteht und eigentlich genug geschlafen hat, sich aber trotzdem nicht wirklich erholt fühlt, dass der Kopf voller wird, die Reizbarkeit schneller kommt und man plötzlich merkt, wie sehr einen Dinge erschöpfen können, die man jahrelang einfach nebenbei getragen hat.


Und trotzdem macht man weiter. Gerade wir Frauen können das gut.

Wir organisieren, kümmern uns, funktionieren, denken an alles gleichzeitig und verlieren dabei oft irgendwann das Gefühl dafür, wie es uns eigentlich selbst geht, weil man so sehr daran gewöhnt ist, stark zu sein, dass man Müdigkeit irgendwann einfach als normalen Zustand akzeptiert.

Ich habe lange gedacht, ich müsste mich einfach nur mehr zusammenreißen.Mehr Disziplin haben. Weniger empfindlich sein. Ich habe mich oft gefragt, warum andere scheinbar alles leichter schaffen, während ich mich manchmal schon von ganz normalen Tagen ausgelaugt gefühlt habe, obwohl ich doch eigentlich gesund bin und mein Leben im Griff haben müsste.

Heute sehe ich das anders.

Heute glaube ich nicht mehr, dass mein Körper gegen mich arbeitet, wenn er müde wird oder Grenzen zeigt.Ich glaube eher, dass er versucht, mich rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass etwas zu viel geworden ist, lange bevor wirklich nichts mehr geht.


Vielleicht ist genau das etwas, das uns niemand früh genug beibringt, nämlich dass gesund älter werden nicht bedeutet, immer diszipliniert, leistungsfähig und belastbar zu bleiben, sondern dass es irgendwann wichtiger wird, achtsamer mit sich selbst umzugehen und den eigenen Körper nicht erst dann ernst zu nehmen, wenn er laut wird.


Früher habe ich erwartet, dass mein Körper einfach funktioniert und mithält, egal wie viel Stress, Druck oder Erschöpfung gerade da war.Heute versuche ich eher, ihn zu unterstützen, statt ständig gegen ihn zu arbeiten.


Ich nehme Stress ernster als früher.Ich merke schneller, wann ich mich wieder selbst verliere.Und ich zwinge mich nicht mehr so selbstverständlich über jede Grenze hinweg, nur weil ich denke, dass ich alles schaffen muss.

Vielleicht ist das für mich inzwischen die eigentliche Form von Selbstfürsorge geworden, nicht dieses perfekte Bild von Routinen und Disziplin, sondern eher dieses ehrlichere Hinschauen und die Entscheidung, mich selbst nicht immer erst an die letzte Stelle zu setzen.


Auch deshalb gehört RINGANA mittlerweile ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Nicht, weil ich glaube, dass es eine schnelle Lösung für alles gibt oder weil plötzlich alles leicht wird, sondern weil es sich gut anfühlt, meinen Körper regelmäßig zu unterstützen und ihm etwas zu geben, gerade in Phasen, in denen hormonell, emotional oder körperlich vieles in Bewegung ist und ich merke, dass ich nicht mehr einfach alles wegstecke wie noch vor ein paar Jahren.


Früher dachte ich, gesund alt werden bedeutet vor allem, jung auszusehen und alles unter Kontrolle zu haben. Heute fühlt es sich für mich ganz anders an.

Es bedeutet für mich inzwischen eher, mich selbst ernst zu nehmen, meinem Körper zuzuhören, nicht jede Erschöpfung wegzulächeln und Entscheidungen zu treffen, die sich nicht nur kurzfristig richtig anfühlen, sondern auch langfristig gut für mich sind.


Und vielleicht liest du das gerade und erkennst dich in manchen Gedanken wieder.Vielleicht bist du auch oft müde, obwohl du ständig weitermachst. Vielleicht merkst du, dass dein Körper sich verändert, deine Energie schwankt oder du dich manchmal selbst irgendwo zwischen Verantwortung und Alltag verlierst.

Dann möchte ich dir einfach sagen, dass du damit nicht alleine bist.

Man muss nicht erst komplett zusammenbrechen, bevor man anfangen darf, besser auf sich zu achten. Oft sind es die kleinen Dinge, die langfristig etwas verändern: besser hinzuhören, sich regelmäßiger Pausen zu erlauben, den eigenen Körper bewusster zu unterstützen und sich selbst nicht ständig erst an die letzte Stelle zu setzen.


Genau darüber schreibe ich hier auch so offen, weil ich weiß, wie viele Frauen ähnlich fühlen und oft denken, sie müssten einfach nur noch mehr leisten, obwohl sie sich innerlich längst erschöpft fühlen.

Wenn du Fragen zu meinen Erfahrungen hast oder wissen möchtest, welche Produkte mich persönlich im Alltag begleiten, kannst du mir jederzeit schreiben.

Ich teile nur das, was sich für mich wirklich gut und ehrlich anfühlt, ohne Druck und ohne perfekte Versprechen, sondern einfach von Frau zu Frau.


 
 
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