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Drei Mädels, ein Konzert und die Frage: rechts oder links?
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Unser erstes gemeinsames Hallenkonzert zu dritt:
Mit meinen beiden Mädels ging es zu Matt Hansen in die Live Music Hall in Köln. Aber eigentlich begann unser Abend schon zu Hause. Mit der großen Frage: Was ziehe ich an?
Zusammen fertig machen, stylen, Outfits überlegen und sich gegenseitig fragen: „Kann ich das so anziehen?“
Drei Mädels, drei Meinungen und die Erkenntnis, dass ein voller Kleiderschrank noch lange nicht bedeutet, dass man etwas zum Anziehen hat.
Das gilt übrigens auch für die Mama. 😉
Ich mag dieses gemeinsame Fertigmachen. Wenn wir zusammen überlegen, uns zurechtmachen und die Vorfreude wächst. In solchen Momenten merke ich besonders, wie groß meine beiden inzwischen geworden sind. Und wie schön es ist, dass wir jetzt solche Abende miteinander verbringen können.
Irgendwann waren wir dann tatsächlich fertig und unterwegs.
Bereit für Matt Hansen.
Allerdings noch nicht ganz bereit für die Parkplatzsuche mitten in Köln. 🙈
Ich am Steuer mit meiner Rechts-links-Schwäche und meine ältere Tochter, die natürlich alles besser weiß, auf dem Beifahrersitz. Eine ausgesprochen vielversprechende Kombination.
Sagen wir mal so: Wir haben nicht nur über die richtige Fahrtrichtung diskutiert. Und mit „diskutiert“ meine ich auch nicht dieses ruhige, pädagogisch wertvolle Austauschen unterschiedlicher Meinungen. 😂
Ich wollte einfach irgendwo ankommen und das Auto abstellen.
Meine Tochter wusste selbstverständlich, wie das besser geht. Nur weil die Kinder inzwischen groß genug sind, um mit Mama auf Konzerte zu gehen, wird die Anreise offenbar nicht automatisch entspannter.
Aber wir haben es geschafft. Auto geparkt, angekommen, wir drei bei Matt Hansen. Und zum Glück bestand unser Abend dann aus mehr als Parkplatzsuche und Diskussionen.
Ich finde es besonders, wie sich unsere gemeinsame Zeit verändert.
Die beiden haben ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Interessen und immer öfter ihre eigenen Pläne. Umso schöner, wenn es etwas gibt, auf das wir alle drei Lust haben. Da bin ich selbst genauso gern dabei wie meine Töchter.
Als alleinerziehende Mama dreht sich bei mir viel ums Organisieren. Schule, Arbeit, Termine und irgendwas ist eigentlich immer noch zu erledigen.
Da tut es gut, zusammen rauszukommen und etwas zu erleben, an das wir uns später erinnern können.
Wobei ich befürchte, dass die Parkplatzsuche bei uns mindestens genauso lange Gesprächsthema bleiben wird wie das Konzert. Vermutlich mit drei sehr unterschiedlichen Versionen davon, wer was gesagt hat und wer eigentlich schuld war. 😉
Es war unser erstes Hallenkonzert zu dritt. Und ich wünsche mir noch viele solcher Abende mit meinen Mädels. Vom gemeinsamen Fertigmachen bis zur Musik. Die Diskussionen unterwegs müssten meinetwegen nicht jedes Mal dazugehören – aber wir wollen ja realistisch bleiben.
Beim nächsten Mal nehmen wir vielleicht die Bahn.
Wobei … dann müssten wir uns erst mal einigen, in welche Richtung. 😂
Kennt ihr das auch?
Ihr plant einen schönen Abend mit euren Teenagern und schon das Fertigmachen und die Anreise liefern genug Stoff für eine eigene Geschichte?
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